Moi.
Ja, der Titel läßt es erahnen und ich habe es ja auch vor einiger Zeit schon angekündigt: Die Tage, die ich noch hier in Tampere verbringe, kann ich an zwei Händen abzählen.
Am 30. Mai geht der Flug nach Berlin und vorher werden wir uns noch für ein paar Tage auf Skandinavientour machen und dabei hoffentlich noch auf ein paar bekannte Gesichter treffen. Torsten, Kristin, vielleicht Dan und wer uns noch so über den Weg läuft. Das wird toll, darauf freue ich mich und ich werde mich bemühen, ein paar Fotos abzugreifen. Außer mir kommen noch vier Architekten mit auf die Reise und es KANN gar nicht anders als super werden.
Ja, und was danach kommt... Wir werden es sehen. Noch kann ich mir zumindest nicht vorstellen, bald wieder in Deutschland zu sein, nicht mehr in meinem Wohnheimzimmer zu schlafen, alle Leute um mich rum zu verstehen (denn so sehr ich mich bemüht habe, mein Finnisch ist alles andere als fließend) und vielleicht sogar ein bißchen Sommer zu haben. Und auch, wenn ich mich unheimlich darauf freue, auf euch alle, auf Berlin und Potsdam und alles, was dazugehört, ein komisches Gefühl im Bauch habe ich trotzdem. Schließlich habe ich hier fast ein Jahr lang gelebt, und war es am Anfang alles noch neu und spannend, ist es jetzt eben Alltag, an den ich mich gewöhnt habe.
Trotzdem freue ich mich auf zu Hause und das Immergut wird mir doch hoffentlich auch einen guten Deutschlandauftakt bescheren - trotz diverser Bandabsagen.
So, das wars für heute. Wer ein bißchen schöne Musik hören möchte, kann das übrigens hier machen:
Wir sehen uns! Bald!
Finnmarie
Montag, Mai 14, 2007
Mittwoch, April 11, 2007
I don’t believe in ghosts but there’s a ghost under my bed.
Guten Morgen.
Ich werde jetzt mal das neue last.fm-Killerfeature austesten und euch das Lied vorstellen, das ich heute morgen dank François entdeckt habe. Schön ist es, hört es euch an!
Wer mehr von der schwedischen Band hören möchte, kann das auf ihrer Homepage tun.
Genießt den Frühling, vor meinem Fenster immer noch Schneeregen. Gerüchte besagen allerdings 17 Grad für Samstag.
Bis bald!
Marie
Ich werde jetzt mal das neue last.fm-Killerfeature austesten und euch das Lied vorstellen, das ich heute morgen dank François entdeckt habe. Schön ist es, hört es euch an!
Wer mehr von der schwedischen Band hören möchte, kann das auf ihrer Homepage tun.
Genießt den Frühling, vor meinem Fenster immer noch Schneeregen. Gerüchte besagen allerdings 17 Grad für Samstag.
Bis bald!
Marie
Mittwoch, März 21, 2007
Respect to the man in the ice-cream van!
Heute ist Welttag der Poesie und deshalb lasse ich in der Überschrift einen der größten deutschen Poeten sprechen - und zwar niemand Geringeren als Herrn H. P. Baxter, in Kennerkreisen auch bekannt als (Faster Harder) Scooter, der mit seiner metaphernreichen Lyrik seit na mindestens Jahrzehnten Jung und Alt verzaubert.
Nun ja, einen Anlaß für einen neuen Eintrag gibt es nicht, eigentlich ist es nur eine von vielen Methoden, sich ums Lernen zu drücken - wir haben gerade wieder Klausurwoche und ich sollte mich deshalb lieber mit Information Theory und Programmierung auseinandersetzen, als gehaltlose Weblogeinträge zu schreiben.

Deshalb wars das auch schon und ich nutze schnell noch die Gelegenheit, dem kleinen Bruder zum Abi zu gratulieren - auch wenn es sich schon sehr seltsam anfühlt, auf einmal einen erwachsenen Bruder zu haben, freue ich mich mit dir.
Bis bald dann.
-marie
Ach! Nein! Halt! Fast vergessen! Leute, es gibt nicht mehr viele Immerguttickets, dafür aber immer mehr gute Bands, die so nach und nach verkündet werden... Schlagt zu! Kaufen kaufen kaufen! Ich will euch tanzen sehen!
Nun ja, einen Anlaß für einen neuen Eintrag gibt es nicht, eigentlich ist es nur eine von vielen Methoden, sich ums Lernen zu drücken - wir haben gerade wieder Klausurwoche und ich sollte mich deshalb lieber mit Information Theory und Programmierung auseinandersetzen, als gehaltlose Weblogeinträge zu schreiben.

Deshalb wars das auch schon und ich nutze schnell noch die Gelegenheit, dem kleinen Bruder zum Abi zu gratulieren - auch wenn es sich schon sehr seltsam anfühlt, auf einmal einen erwachsenen Bruder zu haben, freue ich mich mit dir.
Bis bald dann.
-marie
Ach! Nein! Halt! Fast vergessen! Leute, es gibt nicht mehr viele Immerguttickets, dafür aber immer mehr gute Bands, die so nach und nach verkündet werden... Schlagt zu! Kaufen kaufen kaufen! Ich will euch tanzen sehen!
Dienstag, März 20, 2007
Burning down the house!
Diese Einladung lag gestern in meinem Elektro-Briefkasten.
Wie wahrscheinlich die meisten von euch hatten auch wir keine Ahnung, was sich dahinter verbirgt, aber es wurde uns angekündigt mit "A big surprise!" - also sind wir neugierig um elf dagewesen und waren dann doch ziemlich überrascht.
Also. Um mein Wissen mit euch zu teilen. Wikipedia sagt über Fallas:
Die Fallas (sprich: Fayas) auf valencianisch Falles (sprich: Fayes), ein spanisches Frühlingsfest, finden jedes Jahr in Valencia und zahlreichen Orten der Comunitat Valenciana vom 15. bis zum 19. März statt. Hauptattraktion sind teils haushohe Skulpturen aus Pappmaché und anderen brennbaren Materialien, die am letzten Tag des Festes feierlich angezündet werden.
Ja, und die Spanier haben ein wunderschönes Pappmaché-Mikontalo (zur Erinnerung: das Wohnheim, in dem ich wohne, wohl das größte und häßlichste in ganz Finnland, Bilder gibts hier) gebaut, das zuerst schön geleuchtet hat und dann angezündet wurde.
Peter hat Fotos gemacht (denn... wie bereits erwähnt... das kann ich ja nicht mehr), und die seht ihr jetzt (Klicken zum Vergrößern):
Mittwoch, März 07, 2007
Kinder, daß ich das noch erlebe!
Es wird wohl die wenigsten interessieren, aber für mich ist es nach monatelanger Suche schon eine kleine Sensation: Ich habe in Finnland Brot gefunden, das ich mag!
Hier in Finnland gibt es nämlich in etwa so viele Bäckereien wie gutes Bier, jedenfalls kenne ich noch keine und mein Abendbrot sah bisher immer so aus:

(Na ich gebs zu, war ne Lüge. Aber das mit den Bäckereien stimmt und das mit dem Bier auch.)
Übrigens fängt hier heute das Kurzfilmfestival an und ich werde heute abend zum ersten Mal "Un chien andalou" von Buñuel sehen.
Weiters (das Wort hab ich von Ösi-Christian, von dem ich übrigens auch so Wörter wie "Leiberl" kenne, das nur am Rande) bin ich wieder am Lernen, denn die nächste Klausurenphase steht an, und solidarisiere mich so mit meinem kleinen Bruder, der in zwei Wochen seine letzte mündliche Prüfung und dann sein Abi in der Tasche hat. Durchhalten, Philipp, ist nicht mehr lange und Geschichte ist ja eh ein Kinderspiel.
Moikka!
-marie
Hier in Finnland gibt es nämlich in etwa so viele Bäckereien wie gutes Bier, jedenfalls kenne ich noch keine und mein Abendbrot sah bisher immer so aus:

(Na ich gebs zu, war ne Lüge. Aber das mit den Bäckereien stimmt und das mit dem Bier auch.)
Übrigens fängt hier heute das Kurzfilmfestival an und ich werde heute abend zum ersten Mal "Un chien andalou" von Buñuel sehen.
Weiters (das Wort hab ich von Ösi-Christian, von dem ich übrigens auch so Wörter wie "Leiberl" kenne, das nur am Rande) bin ich wieder am Lernen, denn die nächste Klausurenphase steht an, und solidarisiere mich so mit meinem kleinen Bruder, der in zwei Wochen seine letzte mündliche Prüfung und dann sein Abi in der Tasche hat. Durchhalten, Philipp, ist nicht mehr lange und Geschichte ist ja eh ein Kinderspiel.
Moikka!
-marie
Donnerstag, März 01, 2007
I left my washing in the launderette, you can put some money on it, you can place a little bet
Moi!
Es gibt eine, nein eigentlich sogar zwei, Neuigkeit (na eigentlich dann ja Neuigkeiten). Finnmarie hat heute das erste Mal auf Skiern gestanden! Lisa hat mir gestern ihre Langlaufski hiergelassen und deshalb habe ich heute morgen um neun mit Dominik ein paar Runden gedreht. Zugegeben, an Hügel oder ähnliches hab ich mich in der einen Stunde noch nicht rangetraut, aber für Blasen an den Zehen hats trotzdem gereicht.
Aber Spaß hats gemacht und da ich mir hier soweit ich weiß Skier für ganz billig ausleihen kann, werde ich das auch bestimmt nochmal machen. Abfahrtsski steht auch noch auf der Liste, mal sehen, was daraus wird.
In Deutschland scheints dieses Jahr mit dem Winter nicht so richtig zu klappen, ich kann mich hier nicht beschweren. Letzte Woche waren es wieder Temperaturen bis runter zur -30, diese Woche ist es wieder wärmer, es geht bis an die null Grad und heute hat es endlich mal wieder geschneit (Schnee haben wir hier trotzdem schon seit Anfang Januar).
Und nun die Preisfrage, wer hat schon das zweite Mal seinen zweiten Handschuh verloren? Na ich!
Übrigens war ich mittlerweile auch schon eisbaden. Und das geht so: In die öffentliche Sauna am See gehen, bei 110°C (Außentemperatur: -20°C) schwitzen und zwischendurch immer mal raus aus der Sauna und ins Eisloch (Wassertemperatur: 1°C) hüpfen. War toll und hinterher ist man zwar todmüde, aber man fühlt sich super. Michal hat auch tolle Fotos gemacht (macht er ja immer) und die gibts hier. Unbedingt ansehen wenn ihr wissen wollt, wie super Finnland aussehen kann und vor allem, wie tapfer wir sind.
Ich brauche unbedingt eine neue Kamera!
Nun die zweite Nachricht, eine eher traurige: It's done. Ich habe einen Rückflug gebucht. Es ist noch eine Weile hin. Drei Monate, um genau zu sein. Am 30. Mai werde ich die Berlinpotsdamer Fraktion wieder in die Arme schließen können. Bereitet euch schon mal darauf vor. Ich erwarte ein zwanzigköpfiges Empfangskommittee, den roten Teppich, einen Döner und ein Sternburg! (Notfalls würden es aber auch die beiden letzten Dinge tun.) Und auch wenn ich es hier wohl locker noch lange lange aushalten würde, freue ich mich auch wieder auf deutsches Brot, Berliner Nächte und Sommer, meine Zwischenprüfungen und ganz besonders auf euch. Aber bis es soweit ist, versuche ich trotzdem, so wenig wie möglich an den Abschied zu denken.
Damit bin ich übrigens genau rechtzeitig wieder da, um direkt weiterzuziehen Richtung Neustrelitz. Tickets sind schon in der Tasche und das bisherige Lineup verspricht ein großartiges Wochenende. Hoffen wir, daß diesmal die Sonne wieder auf unserer Seite ist.
So, für diesen Eintrag mußte ich übrigens ein Opfer bringen: Ich habe meine Waschmaschine verpaßt, und dabei warte ich schon den ganzen Tag darauf. Ach ach.
Ich wünsche euch prüfungsarme Semesterferien (ich habe hier übrigens ganz regulär Uni) und schreibt mir doch mal eine Postkarte aus der Heimat... Die werden hier nämlich ganz gewissenhaft an der Küchenwand gesammelt und erstrecken sich mittlerweile schon auf dreieinhalb Reihen (und irgendwie hängen da mehr belgische als deutsche Karten). Wenn finnische Postkarten nicht so furchtbar häßlich wären (Matthias, Kristin, Annette, Viola und Daniel wissen, wovon ich spreche), dann hätte ich euch gaaanz bestimmt schon viel mehr geschrieben! Und wer weiß, vielleicht finde ich eines Tages wirklich noch eine schöne... Versprochen! Auch 2-Euro-Automatenfotos sind natürlich nach wie vor ganz besonders willkommen.
So, genug gebettelt.
Machts gut!
-marie
Es gibt eine, nein eigentlich sogar zwei, Neuigkeit (na eigentlich dann ja Neuigkeiten). Finnmarie hat heute das erste Mal auf Skiern gestanden! Lisa hat mir gestern ihre Langlaufski hiergelassen und deshalb habe ich heute morgen um neun mit Dominik ein paar Runden gedreht. Zugegeben, an Hügel oder ähnliches hab ich mich in der einen Stunde noch nicht rangetraut, aber für Blasen an den Zehen hats trotzdem gereicht.
Aber Spaß hats gemacht und da ich mir hier soweit ich weiß Skier für ganz billig ausleihen kann, werde ich das auch bestimmt nochmal machen. Abfahrtsski steht auch noch auf der Liste, mal sehen, was daraus wird.
In Deutschland scheints dieses Jahr mit dem Winter nicht so richtig zu klappen, ich kann mich hier nicht beschweren. Letzte Woche waren es wieder Temperaturen bis runter zur -30, diese Woche ist es wieder wärmer, es geht bis an die null Grad und heute hat es endlich mal wieder geschneit (Schnee haben wir hier trotzdem schon seit Anfang Januar).
Und nun die Preisfrage, wer hat schon das zweite Mal seinen zweiten Handschuh verloren? Na ich!
Übrigens war ich mittlerweile auch schon eisbaden. Und das geht so: In die öffentliche Sauna am See gehen, bei 110°C (Außentemperatur: -20°C) schwitzen und zwischendurch immer mal raus aus der Sauna und ins Eisloch (Wassertemperatur: 1°C) hüpfen. War toll und hinterher ist man zwar todmüde, aber man fühlt sich super. Michal hat auch tolle Fotos gemacht (macht er ja immer) und die gibts hier. Unbedingt ansehen wenn ihr wissen wollt, wie super Finnland aussehen kann und vor allem, wie tapfer wir sind.
Ich brauche unbedingt eine neue Kamera!
Nun die zweite Nachricht, eine eher traurige: It's done. Ich habe einen Rückflug gebucht. Es ist noch eine Weile hin. Drei Monate, um genau zu sein. Am 30. Mai werde ich die Berlinpotsdamer Fraktion wieder in die Arme schließen können. Bereitet euch schon mal darauf vor. Ich erwarte ein zwanzigköpfiges Empfangskommittee, den roten Teppich, einen Döner und ein Sternburg! (Notfalls würden es aber auch die beiden letzten Dinge tun.) Und auch wenn ich es hier wohl locker noch lange lange aushalten würde, freue ich mich auch wieder auf deutsches Brot, Berliner Nächte und Sommer, meine Zwischenprüfungen und ganz besonders auf euch. Aber bis es soweit ist, versuche ich trotzdem, so wenig wie möglich an den Abschied zu denken.
Damit bin ich übrigens genau rechtzeitig wieder da, um direkt weiterzuziehen Richtung Neustrelitz. Tickets sind schon in der Tasche und das bisherige Lineup verspricht ein großartiges Wochenende. Hoffen wir, daß diesmal die Sonne wieder auf unserer Seite ist.
So, für diesen Eintrag mußte ich übrigens ein Opfer bringen: Ich habe meine Waschmaschine verpaßt, und dabei warte ich schon den ganzen Tag darauf. Ach ach.
Ich wünsche euch prüfungsarme Semesterferien (ich habe hier übrigens ganz regulär Uni) und schreibt mir doch mal eine Postkarte aus der Heimat... Die werden hier nämlich ganz gewissenhaft an der Küchenwand gesammelt und erstrecken sich mittlerweile schon auf dreieinhalb Reihen (und irgendwie hängen da mehr belgische als deutsche Karten). Wenn finnische Postkarten nicht so furchtbar häßlich wären (Matthias, Kristin, Annette, Viola und Daniel wissen, wovon ich spreche), dann hätte ich euch gaaanz bestimmt schon viel mehr geschrieben! Und wer weiß, vielleicht finde ich eines Tages wirklich noch eine schöne... Versprochen! Auch 2-Euro-Automatenfotos sind natürlich nach wie vor ganz besonders willkommen.
So, genug gebettelt.
Machts gut!
-marie
Donnerstag, Februar 15, 2007
Zwischenbilanz
Ein bißchen was über die finnischen Eigenheiten gibts hier zu lesen. Klickt ruhig mal drauf, es sind nämlich auch noch nette Erklärungen dabei, die ich hier mal weggelassen habe... Ich kann aber fast alles bestätigen (für ein paar Punkte bin ich dann doch noch nicht lange genug hier), und deswegen mag ich es euch nicht vorenthalten:
You Know You Have Been In Finland Too Long, When...
1. You rummage through your plastic bag collection to see which ones you should keep to take to the store and which can be sacrificed to garbage.
2. When a stranger on the street smiles at you:
a. you assume he is drunk
b. he is insane
c. he's an American
3. You don't think twice about putting the wet dishes away in the cupboard to dry.
4. A friend asks about your holiday plans and you answer: "Oh, I'm going to Europe!" meaning any other Western European country outside Scandinavia.
5. You see a student taking a front row seat and wonder "Who does he think he is!!??"
6. Silence is fun.
7. The reason you take the ferry to Stockholm or Tallinn is:
a. duty free vodka
b. duty free beer
c. to party heartily...no need to get off the boat in Stockholm or Tallinn, just turn around and do it again on the way back to Finland.
8. Your coffee consumption exceeds 6 cups a day and coffee is too weak if there is less than two spoonfuls per person.
9. You pass a grocery store and think: "Wow, it is open, I had better go in and buy something!"
10. Your native language has seriously deteriorated, now you begin to "eat medicine", "open the television", "close the lights off", and tell someone: "you needn't to!". Expressions like "Don't panic" creep into your everyday language.
11. You associate pea soup with Thursday.
12. Your idea of unforgivable behaviour now includes walking across the street when the light is red and there is no walk symbol, even though there are no cars in sight.
13. Your notion of street life is reduced to the few teenagers hanging out in front of the railway station on Friday nights.
14. Sundays no longer seem dull with all the stores closed, and begin to feel restful instead.
15. You finally stop asking your class "Are there any questions?"
16. Your old habit of being "Fashionably late" is no longer acceptable. You are always on time.
17. Hugging is reserved for sexual foreplay.
18. You refuse to wear a hat, even in -30°C weather.
19. You hear loud-talking passengers on the train. You immediately assume:
a. they are drunk
b. they are Swedish-speaking
c. they are Americans
d. all of the above.
20. You no longer look at sports pants as casual wear, but recognize them as almost formal wear.
21. You have undergone a transformation:
a. you accept mustamakkara (Black blood sausage) as food
b. you accept alcohol as food
c. you accept.
22. You understand why the Finnish language has no future tense.
23. You no longer have to search for the flushing mechanism.
24. You no longer see any problem wearing white socks with loafers.
25. You just love Jaffa.
26. You've come to expect Sunday morning sidewalk vomit dodging.
27. You know that "religious holiday" means "let's get pissed."
28. You enjoy salmiakki.
29. You know that "Gents" is another term for sidewalk.
30. You know that more than four channels means cable.
31. When you're hungry you can peel a boiled potato like lightning.
32. You've become lactose intolerant.
33. You accept that 80°C in a sauna is chilly, but 20°C outside is freaking hot.
34. You know how to fix herring in 105 different ways.
35. You eat herring in 105 ways.
36. "No comment" becomes a conversation strategy.
37. You can't understand why people live anywhere but in Finland.
Ja, soweit... ein paar Punkte kann ich auch noch hinzufügen:
38. in die Sauna gehe ich nicht ohne ein Saunabier.
39. ich ziehe selbstverständlich eine Wartenummer, wenn ich in die Apotheke oder an den Bahnschalter gehe. Nachts um vier stehe ich zwanzig Minuten vor Busabfahrt an der Bushaltestelle an. Oder, falls kein Bus fährt, eben eine halbe Stunde am Taxistand. Und vor den Clubs wird abends auch brav gewartet.
40. in der Mensa hole ich mir manchmal Milch zum Essen.
41. apropos Mensa: da hänge ich meine Sachen natürlich auf die große Garderobe am Eingang. Da kann ich sie auch die nächsten Stunden lang hängen lassen. Sollte ich mir in Deutschland wieder abgewöhnen.
42. beim letzten Lied wird gekuschelt!
Wem noch mehr aufgefallen ist, der ist natürlich aufgerufen, das hier loszuwerden... Einen netten Ländervergleich der anderen Art gibts übrigens hier: klick!. Skandinavien hat mich doch etwas überrascht.
Heute war ich zum dritten Mal beim Eishockey. Stadtderby Tappara gegen Ilves. Der lässige Student (bin ich ja auch) ist Tappara-Fan (ich werde noch Gründe nachliefern... ehrlich gesagt haben sie nicht mal die schöneren Trikots und die Cheerleader sind auch nicht älter als 13), allerdings scheine ich Ilves mehr Glück zu bringen. Die haben in meiner Anwesenheit das dritte Mal gewonnen. Grrrrrr..... schade.
So, das wars für heute. Beschallt übrigens gerade von Eels - Souljacker, wen's interessiert.
Viele Grüße aus dem Land der -30°C! (Ich geb's zu: Das war letzte Woche. Jetzt sind es nur -8 oder so...)
Marie
You Know You Have Been In Finland Too Long, When...
1. You rummage through your plastic bag collection to see which ones you should keep to take to the store and which can be sacrificed to garbage.
2. When a stranger on the street smiles at you:
a. you assume he is drunk
b. he is insane
c. he's an American
3. You don't think twice about putting the wet dishes away in the cupboard to dry.
4. A friend asks about your holiday plans and you answer: "Oh, I'm going to Europe!" meaning any other Western European country outside Scandinavia.
5. You see a student taking a front row seat and wonder "Who does he think he is!!??"
6. Silence is fun.
7. The reason you take the ferry to Stockholm or Tallinn is:
a. duty free vodka
b. duty free beer
c. to party heartily...no need to get off the boat in Stockholm or Tallinn, just turn around and do it again on the way back to Finland.
8. Your coffee consumption exceeds 6 cups a day and coffee is too weak if there is less than two spoonfuls per person.
9. You pass a grocery store and think: "Wow, it is open, I had better go in and buy something!"
10. Your native language has seriously deteriorated, now you begin to "eat medicine", "open the television", "close the lights off", and tell someone: "you needn't to!". Expressions like "Don't panic" creep into your everyday language.
11. You associate pea soup with Thursday.
12. Your idea of unforgivable behaviour now includes walking across the street when the light is red and there is no walk symbol, even though there are no cars in sight.
13. Your notion of street life is reduced to the few teenagers hanging out in front of the railway station on Friday nights.
14. Sundays no longer seem dull with all the stores closed, and begin to feel restful instead.
15. You finally stop asking your class "Are there any questions?"
16. Your old habit of being "Fashionably late" is no longer acceptable. You are always on time.
17. Hugging is reserved for sexual foreplay.
18. You refuse to wear a hat, even in -30°C weather.
19. You hear loud-talking passengers on the train. You immediately assume:
a. they are drunk
b. they are Swedish-speaking
c. they are Americans
d. all of the above.
20. You no longer look at sports pants as casual wear, but recognize them as almost formal wear.
21. You have undergone a transformation:
a. you accept mustamakkara (Black blood sausage) as food
b. you accept alcohol as food
c. you accept.
22. You understand why the Finnish language has no future tense.
23. You no longer have to search for the flushing mechanism.
24. You no longer see any problem wearing white socks with loafers.
25. You just love Jaffa.
26. You've come to expect Sunday morning sidewalk vomit dodging.
27. You know that "religious holiday" means "let's get pissed."
28. You enjoy salmiakki.
29. You know that "Gents" is another term for sidewalk.
30. You know that more than four channels means cable.
31. When you're hungry you can peel a boiled potato like lightning.
32. You've become lactose intolerant.
33. You accept that 80°C in a sauna is chilly, but 20°C outside is freaking hot.
34. You know how to fix herring in 105 different ways.
35. You eat herring in 105 ways.
36. "No comment" becomes a conversation strategy.
37. You can't understand why people live anywhere but in Finland.
Ja, soweit... ein paar Punkte kann ich auch noch hinzufügen:
38. in die Sauna gehe ich nicht ohne ein Saunabier.
39. ich ziehe selbstverständlich eine Wartenummer, wenn ich in die Apotheke oder an den Bahnschalter gehe. Nachts um vier stehe ich zwanzig Minuten vor Busabfahrt an der Bushaltestelle an. Oder, falls kein Bus fährt, eben eine halbe Stunde am Taxistand. Und vor den Clubs wird abends auch brav gewartet.
40. in der Mensa hole ich mir manchmal Milch zum Essen.
41. apropos Mensa: da hänge ich meine Sachen natürlich auf die große Garderobe am Eingang. Da kann ich sie auch die nächsten Stunden lang hängen lassen. Sollte ich mir in Deutschland wieder abgewöhnen.
42. beim letzten Lied wird gekuschelt!
Wem noch mehr aufgefallen ist, der ist natürlich aufgerufen, das hier loszuwerden... Einen netten Ländervergleich der anderen Art gibts übrigens hier: klick!. Skandinavien hat mich doch etwas überrascht.
Heute war ich zum dritten Mal beim Eishockey. Stadtderby Tappara gegen Ilves. Der lässige Student (bin ich ja auch) ist Tappara-Fan (ich werde noch Gründe nachliefern... ehrlich gesagt haben sie nicht mal die schöneren Trikots und die Cheerleader sind auch nicht älter als 13), allerdings scheine ich Ilves mehr Glück zu bringen. Die haben in meiner Anwesenheit das dritte Mal gewonnen. Grrrrrr..... schade.
So, das wars für heute. Beschallt übrigens gerade von Eels - Souljacker, wen's interessiert.
Viele Grüße aus dem Land der -30°C! (Ich geb's zu: Das war letzte Woche. Jetzt sind es nur -8 oder so...)
Marie
Donnerstag, Januar 18, 2007
The Decemberists - Apology Song
I'm really sorry Steven
But your bicycle's been stolen
I was watchin it for you
'Til you came back in the fall
Guess I didn't do such a good job after all
I was feeling really sorry Steven
And I spent all morning grieving
And everybody's saying
That you'll take the news gracefully
Somehow I don't think I'll be getting off that easily
I meant her no harm
When I left her unlocked
Outside the Orange Street Food Farm
I was just running in
Didn't think I'd be that long
I came out, she was gone
And all that was there was some bored old dog
Leashed up to the place where your bicycle had been
Guess we'll never see poor Madeleine again
Let this be consolation, Steven
That all the while you were in England
I treated her with care and respect
And gave her lots of love
And I was usually pretty good 'bout locking her up
Where has she gone?
Well, I bet she's on the bottom of a Frenchtown pond
Rudely abused on some hescher's joyride
So I wrote you this song
In the hopes that you'd forgive me
Even though it was wrong
Being so careless with a thing so great
And taking your poor Madeleine away, away
www.decemberists.com
But your bicycle's been stolen
I was watchin it for you
'Til you came back in the fall
Guess I didn't do such a good job after all
I was feeling really sorry Steven
And I spent all morning grieving
And everybody's saying
That you'll take the news gracefully
Somehow I don't think I'll be getting off that easily
I meant her no harm
When I left her unlocked
Outside the Orange Street Food Farm
I was just running in
Didn't think I'd be that long
I came out, she was gone
And all that was there was some bored old dog
Leashed up to the place where your bicycle had been
Guess we'll never see poor Madeleine again
Let this be consolation, Steven
That all the while you were in England
I treated her with care and respect
And gave her lots of love
And I was usually pretty good 'bout locking her up
Where has she gone?
Well, I bet she's on the bottom of a Frenchtown pond
Rudely abused on some hescher's joyride
So I wrote you this song
In the hopes that you'd forgive me
Even though it was wrong
Being so careless with a thing so great
And taking your poor Madeleine away, away
www.decemberists.com
Montag, Januar 15, 2007
Battlefield TTY
Noch schnell was hinterhergeschoben....
Wir hatten nämlich heute gegen neun eine supere Idee. Da die Pessimisten unter uns für morgen schon wieder Regen angekündigt haben (nur zur Info: es hat heute den ganzen Tag geschneit, nach Monaten endlich mal wieder - das war der wärmste finnische Dezember bisher... dafür macht man also Erasmus in Finnland!), sollten wir wenigstens noch eine kleine Schneeballschlacht haben.
Gesagt, getan, wir haben allen eine Vorbereitungszeit von zweieinhalb Stunden gegeben und für 23:30 Uhr auf die Uniwiese bestellt. Es waren sogar wirklich 15 bis 20 Leute auf dem Schlachtfeld, und wir hatten eine Stunde lang eine Menge Spaß (aber mal unter uns: so ganz überzeugt hat mich Secret Professional Snowball Warrior Peter nicht). Ich hab mich natürlich, wie sollte man es anders erwarten, am allerbesten geschlagen.
Daniel hat ein paar Fotos gemacht, die bei den Verhältnissen natürlich nicht ganz so scharf geworden sind - aber man sieht, daß ein paar Leute im Schnee stehen! Enjoy!

Wir hatten nämlich heute gegen neun eine supere Idee. Da die Pessimisten unter uns für morgen schon wieder Regen angekündigt haben (nur zur Info: es hat heute den ganzen Tag geschneit, nach Monaten endlich mal wieder - das war der wärmste finnische Dezember bisher... dafür macht man also Erasmus in Finnland!), sollten wir wenigstens noch eine kleine Schneeballschlacht haben.
Gesagt, getan, wir haben allen eine Vorbereitungszeit von zweieinhalb Stunden gegeben und für 23:30 Uhr auf die Uniwiese bestellt. Es waren sogar wirklich 15 bis 20 Leute auf dem Schlachtfeld, und wir hatten eine Stunde lang eine Menge Spaß (aber mal unter uns: so ganz überzeugt hat mich Secret Professional Snowball Warrior Peter nicht). Ich hab mich natürlich, wie sollte man es anders erwarten, am allerbesten geschlagen.
Daniel hat ein paar Fotos gemacht, die bei den Verhältnissen natürlich nicht ganz so scharf geworden sind - aber man sieht, daß ein paar Leute im Schnee stehen! Enjoy!
Sonntag, Januar 14, 2007
Liebe Leute,
zu Recht gabs ein bißchen Ärger... der letzte Eintrag ist geschätzte drei Jahre her und dabei habe ich Lappland ja auch noch so groß angekündigt.
Das muß auch immer noch ein bißchen warten. Ich kann schon mal verraten, es war natürlich ganz wunderbar, einen kleinen Vorgeschmack auf den Eintrag - der vielleicht irgendwann kommt - in Form eines Gruppenfotos auf den dichtbefahrenen skandinavischen Straßen kann ich euch aber geben:
- Beata, Michał, die tapfere Fahrerin, Margarita, Luc -
Außerdem verkündenswert: Wenn ich Muse schon nicht in Berlin sehen kann, dann doch wenigstens in Paris. Jawohl, ich habe Tickets für Muse in Paris am 23. Juni... Ist allerdings nur halb so dekadent wie es klingt, denn ich wollte im Juni sowieso François und Luc besuchen, die beide in Paris wohnen - und mir zum ersten Mal in meinem Leben den Eiffelturm aus der Nähe anschauen. Da KANN ich mir die Chance doch nicht entgehen lassen...
Sonst verbringe ich die nächsten Tage allerdings mit lernen, programmieren und Leute beherbergen... Auf die nächsten ausführlichen Berichte könnt ihr also noch ein bißchen warten. Verbringt die Zeit doch einfach mit Luftbläschen zerdrücken!
Achso, eins noch: Technik ist bei mir nicht gut aufgehoben. Nach einer Kamera (nein, sie läßt sich nicht mehr reparieren) und diversen Tragtelefonen hat es auch dieses nicht überlebt: ich habe mein Handy verloren und deshalb ein neues (es dürfen schon mal Wetten abgeschlossen werden, wie lange es noch bei mir bleiben möchte) mit neuer (finnischer) Nummer. Wer also die Nummer erfahren will, melde sich einfach mal...
Und nun: An die Arbeit!
À plus tard crocodile....
Marie
zu Recht gabs ein bißchen Ärger... der letzte Eintrag ist geschätzte drei Jahre her und dabei habe ich Lappland ja auch noch so groß angekündigt.
Das muß auch immer noch ein bißchen warten. Ich kann schon mal verraten, es war natürlich ganz wunderbar, einen kleinen Vorgeschmack auf den Eintrag - der vielleicht irgendwann kommt - in Form eines Gruppenfotos auf den dichtbefahrenen skandinavischen Straßen kann ich euch aber geben:
Außerdem verkündenswert: Wenn ich Muse schon nicht in Berlin sehen kann, dann doch wenigstens in Paris. Jawohl, ich habe Tickets für Muse in Paris am 23. Juni... Ist allerdings nur halb so dekadent wie es klingt, denn ich wollte im Juni sowieso François und Luc besuchen, die beide in Paris wohnen - und mir zum ersten Mal in meinem Leben den Eiffelturm aus der Nähe anschauen. Da KANN ich mir die Chance doch nicht entgehen lassen...
Sonst verbringe ich die nächsten Tage allerdings mit lernen, programmieren und Leute beherbergen... Auf die nächsten ausführlichen Berichte könnt ihr also noch ein bißchen warten. Verbringt die Zeit doch einfach mit Luftbläschen zerdrücken!
Achso, eins noch: Technik ist bei mir nicht gut aufgehoben. Nach einer Kamera (nein, sie läßt sich nicht mehr reparieren) und diversen Tragtelefonen hat es auch dieses nicht überlebt: ich habe mein Handy verloren und deshalb ein neues (es dürfen schon mal Wetten abgeschlossen werden, wie lange es noch bei mir bleiben möchte) mit neuer (finnischer) Nummer. Wer also die Nummer erfahren will, melde sich einfach mal...
Und nun: An die Arbeit!
À plus tard crocodile....
Marie
Samstag, November 25, 2006
Time is running out

Heute ist ein trauriger Tag.
Ihr seht das Bild links und könnt es euch vielleicht schon denken.
Ja, Muse spielen heute in Berlin, und wer ist nicht dabei?
Ich.
Wer die tragische Hurricane-Geschichte kennt (90 € nur für Muse, mann!), kann sich vielleicht vorstellen, daß ich diesen Abend mit Tränen in den Augen in meinem Bett verbringen werde. (Graphentheorie lernen ist allerdings fast genauso gut...)
So sehr ich euch Daheimgebliebene, die ein Ticket besitzen, in diesem Moment auch beneide und vielleicht auch ein bißchen hasse: Ich wünsche euch viel Spaß, die dritte Reihe, "Map of your head" und vielleicht schafft der eine oder andere es ja auch, den guten Matt von der Notwendigkeit, die Finnen und Möchtegernfinnen zu beehren, zu überzeugen.
Wenn möglich im Yo-Talo, Tampere.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit, ich werde mich jetzt noch ein wenig selbst bemitleiden.
Marie
Donnerstag, November 02, 2006
Dienstag, Oktober 31, 2006
Talvi
Kinder!
Eigentlich muß ich furchtbar viel arbeiten (das verspricht wieder eine Nacht mit wenig Schlaf zu werden), aber ich kanns mir nicht verkneifen:
Wir haben ein paar Tage Winter!
Es ist unglaublich, es hat den ganzen Tag geschneit wie verrückt und als ich eben nochmal mit der Kamera rausgestiefelt bin, bin ich teilweise bis fast zu den Knien (das ist bei mir ja nicht so viel - aber trotzdem ne ganze Menge) im Schnee versunken.
Tolltolltoll!
Was ich heute gemacht habe:
Ákos in den Schnee geworfen
Luc in den Schnee geworfen
von Ákos und Luc in den Schnee geworfen worden
Dominik mit Schnee beworfen
mich beim Versuch, David mit Schnee zu bewerfen, ordentlich hingepackt (Eis rund ums Wohnheim)
So, jetzt wird gearbeitet.
Ach ja, extra für Lille: Hier habe ich etwas Schönes für dich aufgetan. (Vorher mußt du deinem Syltcomputer allerdings den Real-Player installieren.) Für den Rest natürlich auch. Lautsprecher an und nochmal für einen Moment in Ikeakinderkinoerinnerungen schwelgen!

Eigentlich muß ich furchtbar viel arbeiten (das verspricht wieder eine Nacht mit wenig Schlaf zu werden), aber ich kanns mir nicht verkneifen:
Wir haben ein paar Tage Winter!
Es ist unglaublich, es hat den ganzen Tag geschneit wie verrückt und als ich eben nochmal mit der Kamera rausgestiefelt bin, bin ich teilweise bis fast zu den Knien (das ist bei mir ja nicht so viel - aber trotzdem ne ganze Menge) im Schnee versunken.
Tolltolltoll!
Was ich heute gemacht habe:
Ákos in den Schnee geworfen
Luc in den Schnee geworfen
von Ákos und Luc in den Schnee geworfen worden
Dominik mit Schnee beworfen
mich beim Versuch, David mit Schnee zu bewerfen, ordentlich hingepackt (Eis rund ums Wohnheim)
So, jetzt wird gearbeitet.
Ach ja, extra für Lille: Hier habe ich etwas Schönes für dich aufgetan. (Vorher mußt du deinem Syltcomputer allerdings den Real-Player installieren.) Für den Rest natürlich auch. Lautsprecher an und nochmal für einen Moment in Ikeakinderkinoerinnerungen schwelgen!
Sonntag, Oktober 29, 2006
Allgemeines Befinden
...einer geht noch.
Ich habe mir gerade (ja, es ist Sonntag, aber die kleinen Supermärkte haben bis neun Uhr abends geöffnet) meinen ersten Sack voller Mandarinen gekauft, gebe mir jetzt die volle Dosis Vitamin C und dachte, ich könnte noch ein bißchen Beweismaterial abliefern.
Hier schneit es nämlich andauernd, der Schnee bleibt tatsächlich liegen, die ersten Schneeballschlachten sind schon gewonnen (die Südländer haben das noch nicht so richtig drauf) und man fühlt sich auf einmal wie im Januar.
Österreich-Christian ist wohl der einzige, der von der ganzen Sache eher wenig beeindruckt ist ("Was soll denn diese Aufregung - bei uns in den Alpen liegt um die Jahreszeit auch schon Schnee!").




Unser Vorzeigewohnheim im ersten Schnee.
Ich mit neuer Mütze und Schnee.
Die süddeutsche Connection Tom-Philipp und - Schnee.
Und hier nochmal Schnee und ein paar architektonische Wunder. Damit ihr einen Eindruck bekommt, wie MEIN BLOCK hier so aussieht. Ich vermute, in Hervanta gab es genau einen Architekten. (Das war übrigens derselbe, der auch das T-Heim entworfen hat.)
Und sonst:
Ich habe einen neuen warmen Pullover.
Ich habe zwei neue warme Mützen.
Ich habe mehrere Paar Sommerschuhe mit Löchern drin.
Ich fahre nächstes Wochenende mit Luc, Beata, Michal und Margarita nach Lappland und ganz hoch nach Norwegen. Da liegt viel Schnee.
Ich brauche Winterschuhe!!
So, jetzt wird gelernt.
Ich habe mir gerade (ja, es ist Sonntag, aber die kleinen Supermärkte haben bis neun Uhr abends geöffnet) meinen ersten Sack voller Mandarinen gekauft, gebe mir jetzt die volle Dosis Vitamin C und dachte, ich könnte noch ein bißchen Beweismaterial abliefern.
Hier schneit es nämlich andauernd, der Schnee bleibt tatsächlich liegen, die ersten Schneeballschlachten sind schon gewonnen (die Südländer haben das noch nicht so richtig drauf) und man fühlt sich auf einmal wie im Januar.
Österreich-Christian ist wohl der einzige, der von der ganzen Sache eher wenig beeindruckt ist ("Was soll denn diese Aufregung - bei uns in den Alpen liegt um die Jahreszeit auch schon Schnee!").




Unser Vorzeigewohnheim im ersten Schnee.
Ich mit neuer Mütze und Schnee.
Die süddeutsche Connection Tom-Philipp und - Schnee.
Und hier nochmal Schnee und ein paar architektonische Wunder. Damit ihr einen Eindruck bekommt, wie MEIN BLOCK hier so aussieht. Ich vermute, in Hervanta gab es genau einen Architekten. (Das war übrigens derselbe, der auch das T-Heim entworfen hat.)
Und sonst:
Ich habe einen neuen warmen Pullover.
Ich habe zwei neue warme Mützen.
Ich habe mehrere Paar Sommerschuhe mit Löchern drin.
Ich fahre nächstes Wochenende mit Luc, Beata, Michal und Margarita nach Lappland und ganz hoch nach Norwegen. Da liegt viel Schnee.
Ich brauche Winterschuhe!!
So, jetzt wird gelernt.
Samstag, Oktober 28, 2006
Cottage Weekend - Get Connected!
So, jetzt folgt es Schlag auf Schlag.
Es ist schon spät, aber ich bin ein bißchen angetrunken und habe - dank einer netten mexikanischen Party, auf der gegen Ende alle durch den ersten LIEGENGEBLIEBENEN Schnee gesprungen sind (ich habe meinen ersten Schneeball gemacht) - viel zu gute Laune, um schlafen zu gehen.
Also voilà: Cottage Weekend.
Eigentlich hatte ich mich für eine Cottage-Nacht, die von den Tutoren organisiert wurde, angemeldet.
Allerdings habe ich zum Glück am Donnerstag vor diesem Wochenende Ákos getroffen, der mich gefragt hat, ob ich nicht Lust habe, mit ihm und einer Truppe (überwiegend) Architekten für zwei Nächte in eine Hütte - "irgendwo, vielleicht ist Helsinki in der Nähe" - zu fahren. Ich kannte zwar nur ein paar von denen, die mitfahren wollten, aber die haben mir gereicht, um sofort zuzusagen. Ganz schnell habe ich auch noch François von der Notwendigkeit, da unbedingt mitzukommen, überzeugt - daß er am Montag danach eine schwere (?) Klausur schreiben mußte, war kein Problem - lernen konnte er ja da...
Am nächsten Morgen gings dann los - mit Überlandbussen von Kaff zu Kaff und auf den letzten Kilometern hat uns dann die Hüttenvermieterin in ihr Auto gepackt. Viele Stunden und 20 Euro später sind wir dann tatsächlich da angekommen, wo wir hinwollten, und - whow!
Wir waren begeistert, eine zweistöckige Hütte mit vielen Betten, Strom, Warmwasser, Sauna (natürlich obligatorisch - Finnland, Mann!) und See direkt vor der Tür. Mit, ähm, "Sandstrand" sogar.
Im Laufe des Wochenendes sammelten sich dann insgesamt 18 Leute an - die Teilnehmerliste gibts später - und es waren 18 wunderbare Leute.
Für uns alle war es eines der schönsten Wochenenden seit langem. Man verbringt Tage ausschließlich mit Freunden und Freunden von Freunden. Wir haben das ganze Wochenende mit Nichtstun verbracht. Das heißt: Lange Spaziergänge, Pilzesammeln, Gespräche, architektonische Meisterwerke aus Sand, Sauna (plus anschließendem Indenseehüpfen), Fotografieren, sinnlose Rätsel (japanische Kästchenausmalrätsel is the new Sudoku!), Filme anschauen (wir sind Kinder der Zeit - drei Laptops haben und begleitet. Meiner war NICHT dabei!), Kochen, Essen, Schlafen.
Es war toll.
Ein bißchen Ferienkommunismus für alle. Und ein tolles Familienwochenende.
Eigentlich wollten wir am Sonntag wieder zurückfahren. Als jemand allerdings am Sonntagvormittag spaßeshalber meinte, wir könnten ja einfach noch einen Tag länger bleiben - ist ja eh Klausurenwoche ohne Klausuren - war ziemlich schnell klar, daß wir das auch machen würden. Wir wären wohl auch noch eine Woche länger geblieben, hätten Geld und Unterhosen gereicht....
Vier Leute mußten dann doch schon den Heimweg antreten, die mußten nämlich am nächsten Tag tatsächlich was tun.
Der Rest hat einen Tag länger nichts getan und am Montag abend haben wir dann schweren Herzens beschlossen, uns doch so langsam Richtung Zuhause zu machen - per Anhalter.
Also haben wir uns in Zweiergruppen aufgeteilt - zu zehnt trampt es sich eben schlecht - und sind in Richtung Forssa gelaufen.
Blöde Idee. Richtig blöde Idee. Wer kommt auch auf den Gedanken, kurz vor Einbruch der Dunkelheit mitten in der finnischen Pampa ein Auto finden zu wollen?
Luc und ich haben zumindest keins gekriegt, sind eineinhalb Stunden lang gelaufen und haben dann im nächsten Dorf Ákos und Margarita aufgegabelt, die - natürlich - auch die gesamte Strecke gelaufen waren.
Mittlerweile war es dunkel, wir müde und noch 3 Autostunden von Tampere entfernt.
Und irgendwie hatten wir dann doch nicht mehr so richtig Lust auf finnische Natur - soll ja auch Bären und Wölfe hier geben (die Wölfe haben wir übrigens wirklich gehört) - also haben wir ein Taxi ZURÜCK genommen, das uns in das nächste Dorf in die entgegengesetzte Richtung gebracht hat. Dort ist zumindest ein Bus nach Helsinki gefahren (und von da aus kommt man ja bekanntlich überall hin) und an der Bushaltestelle haben wir - surprise, surprise - auch Niko und Joni getroffen.
Für ein paar Euro wurden wir dann also nach Helsinki gefahren, wo wir unser Abholkommando schon hinbestellt hatten - Jenny, die ein paar Stunden früher losgefahren war als wir und Helsinkierasmusstudentin ist, hat uns gegen neun Uhr am Bahnhof abgeholt.
Wir hatten inzwischen beschlossen, die Nacht in Helsinki zu verbringen und den 3-Uhr-Bus nach Tampere zu nehmen - auf diese Weise mußten wir nämlich in Tampere nicht noch den Nachtzuschlag nach Hervanta (das ist das Plattenbauviertel, in das wir verbannt wurden) bezahlen.
Gute Entscheidung. Mein erstes Mal in Helsinki war wunderschön. Wir haben die Stadt bei Nacht gesehen, Hafen, Dom, Uni, Zentrum und Schildkröten.
Die letzten paar Stunden haben wir dann mit viel Kaffee und noch mehr verschüttetem Tee in einem Café in Helsinki verbracht. Wer Margarita dabei hat, dem wird auch nicht langweilig. Wir haben tolle Spiele mit einer Streichholzschachtel erfunden und sind nochmal richtig originell geworden - und natürlich unseren Connections treu geblieben.
Und dann saßen wir doch irgendwann - nachdem wir unsere Konserven am Busbahnhof restlos leergegessen haben - im Bus nach Tampere und sogar in Hervanta sind wir angekommen - gegen sieben Uhr morgens.
Hannes würde wohl sagen: Müde, aber glücklich.
Wer hat uns dieses tolle Wochenende beschert?
Eine ungeordnete Liste:
Sabine, Deutschland
Margarita, Litauen
Beata, Polen
Michał, Polen
Ilva, Lettland
Joni, Finnland
Luc, Frankreich
Niko, Deutschland
François, Frankreich
Ákos, Ungarn
Jenny, Deutschland
Giulia, Italien
Liza, Rußland
Ženja, Rußland
Nina, Deutschland
Dave, England
Andrew, England
...et moi.
Dankeschön, es war wunderbar.








Es ist schon spät, aber ich bin ein bißchen angetrunken und habe - dank einer netten mexikanischen Party, auf der gegen Ende alle durch den ersten LIEGENGEBLIEBENEN Schnee gesprungen sind (ich habe meinen ersten Schneeball gemacht) - viel zu gute Laune, um schlafen zu gehen.
Also voilà: Cottage Weekend.
Eigentlich hatte ich mich für eine Cottage-Nacht, die von den Tutoren organisiert wurde, angemeldet.
Allerdings habe ich zum Glück am Donnerstag vor diesem Wochenende Ákos getroffen, der mich gefragt hat, ob ich nicht Lust habe, mit ihm und einer Truppe (überwiegend) Architekten für zwei Nächte in eine Hütte - "irgendwo, vielleicht ist Helsinki in der Nähe" - zu fahren. Ich kannte zwar nur ein paar von denen, die mitfahren wollten, aber die haben mir gereicht, um sofort zuzusagen. Ganz schnell habe ich auch noch François von der Notwendigkeit, da unbedingt mitzukommen, überzeugt - daß er am Montag danach eine schwere (?) Klausur schreiben mußte, war kein Problem - lernen konnte er ja da...
Am nächsten Morgen gings dann los - mit Überlandbussen von Kaff zu Kaff und auf den letzten Kilometern hat uns dann die Hüttenvermieterin in ihr Auto gepackt. Viele Stunden und 20 Euro später sind wir dann tatsächlich da angekommen, wo wir hinwollten, und - whow!
Wir waren begeistert, eine zweistöckige Hütte mit vielen Betten, Strom, Warmwasser, Sauna (natürlich obligatorisch - Finnland, Mann!) und See direkt vor der Tür. Mit, ähm, "Sandstrand" sogar.
Im Laufe des Wochenendes sammelten sich dann insgesamt 18 Leute an - die Teilnehmerliste gibts später - und es waren 18 wunderbare Leute.
Für uns alle war es eines der schönsten Wochenenden seit langem. Man verbringt Tage ausschließlich mit Freunden und Freunden von Freunden. Wir haben das ganze Wochenende mit Nichtstun verbracht. Das heißt: Lange Spaziergänge, Pilzesammeln, Gespräche, architektonische Meisterwerke aus Sand, Sauna (plus anschließendem Indenseehüpfen), Fotografieren, sinnlose Rätsel (japanische Kästchenausmalrätsel is the new Sudoku!), Filme anschauen (wir sind Kinder der Zeit - drei Laptops haben und begleitet. Meiner war NICHT dabei!), Kochen, Essen, Schlafen.
Es war toll.
Ein bißchen Ferienkommunismus für alle. Und ein tolles Familienwochenende.
Eigentlich wollten wir am Sonntag wieder zurückfahren. Als jemand allerdings am Sonntagvormittag spaßeshalber meinte, wir könnten ja einfach noch einen Tag länger bleiben - ist ja eh Klausurenwoche ohne Klausuren - war ziemlich schnell klar, daß wir das auch machen würden. Wir wären wohl auch noch eine Woche länger geblieben, hätten Geld und Unterhosen gereicht....
Vier Leute mußten dann doch schon den Heimweg antreten, die mußten nämlich am nächsten Tag tatsächlich was tun.
Der Rest hat einen Tag länger nichts getan und am Montag abend haben wir dann schweren Herzens beschlossen, uns doch so langsam Richtung Zuhause zu machen - per Anhalter.
Also haben wir uns in Zweiergruppen aufgeteilt - zu zehnt trampt es sich eben schlecht - und sind in Richtung Forssa gelaufen.
Blöde Idee. Richtig blöde Idee. Wer kommt auch auf den Gedanken, kurz vor Einbruch der Dunkelheit mitten in der finnischen Pampa ein Auto finden zu wollen?
Luc und ich haben zumindest keins gekriegt, sind eineinhalb Stunden lang gelaufen und haben dann im nächsten Dorf Ákos und Margarita aufgegabelt, die - natürlich - auch die gesamte Strecke gelaufen waren.
Mittlerweile war es dunkel, wir müde und noch 3 Autostunden von Tampere entfernt.
Und irgendwie hatten wir dann doch nicht mehr so richtig Lust auf finnische Natur - soll ja auch Bären und Wölfe hier geben (die Wölfe haben wir übrigens wirklich gehört) - also haben wir ein Taxi ZURÜCK genommen, das uns in das nächste Dorf in die entgegengesetzte Richtung gebracht hat. Dort ist zumindest ein Bus nach Helsinki gefahren (und von da aus kommt man ja bekanntlich überall hin) und an der Bushaltestelle haben wir - surprise, surprise - auch Niko und Joni getroffen.
Für ein paar Euro wurden wir dann also nach Helsinki gefahren, wo wir unser Abholkommando schon hinbestellt hatten - Jenny, die ein paar Stunden früher losgefahren war als wir und Helsinkierasmusstudentin ist, hat uns gegen neun Uhr am Bahnhof abgeholt.
Wir hatten inzwischen beschlossen, die Nacht in Helsinki zu verbringen und den 3-Uhr-Bus nach Tampere zu nehmen - auf diese Weise mußten wir nämlich in Tampere nicht noch den Nachtzuschlag nach Hervanta (das ist das Plattenbauviertel, in das wir verbannt wurden) bezahlen.
Gute Entscheidung. Mein erstes Mal in Helsinki war wunderschön. Wir haben die Stadt bei Nacht gesehen, Hafen, Dom, Uni, Zentrum und Schildkröten.
Die letzten paar Stunden haben wir dann mit viel Kaffee und noch mehr verschüttetem Tee in einem Café in Helsinki verbracht. Wer Margarita dabei hat, dem wird auch nicht langweilig. Wir haben tolle Spiele mit einer Streichholzschachtel erfunden und sind nochmal richtig originell geworden - und natürlich unseren Connections treu geblieben.
Und dann saßen wir doch irgendwann - nachdem wir unsere Konserven am Busbahnhof restlos leergegessen haben - im Bus nach Tampere und sogar in Hervanta sind wir angekommen - gegen sieben Uhr morgens.
Hannes würde wohl sagen: Müde, aber glücklich.
Wer hat uns dieses tolle Wochenende beschert?
Eine ungeordnete Liste:
Sabine, Deutschland
Margarita, Litauen
Beata, Polen
Michał, Polen
Ilva, Lettland
Joni, Finnland
Luc, Frankreich
Niko, Deutschland
François, Frankreich
Ákos, Ungarn
Jenny, Deutschland
Giulia, Italien
Liza, Rußland
Ženja, Rußland
Nina, Deutschland
Dave, England
Andrew, England
...et moi.
Dankeschön, es war wunderbar.





Lay down!
Leute!
Der erste Schnee, der liegenbleibt.
Genaugenommen ist es sogar ein SchneeSTURM.
Und das während der mexikanischen Party.
Es gab Leute, die haben zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee auf dem Boden gesehen.
WHOW!
Nothing more to say.

(Das Beweisstück. Wer es nicht erkennen kann: Da steht Suomi und das, was aussieht wie Blut, ist nicht Blut, sondern Rost.)
Der erste Schnee, der liegenbleibt.
Genaugenommen ist es sogar ein SchneeSTURM.
Und das während der mexikanischen Party.
Es gab Leute, die haben zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee auf dem Boden gesehen.
WHOW!
Nothing more to say.

(Das Beweisstück. Wer es nicht erkennen kann: Da steht Suomi und das, was aussieht wie Blut, ist nicht Blut, sondern Rost.)
Freitag, Oktober 27, 2006
Tallinn ahoi
So, ich gebe es zu, es ist ein bißchen spät geworden.
Tallinn ist jetzt über einen Monat her und wie ihr euch denken könnt, ist meine Motivation, hier einen ausführlichen Bericht abzuliefern, gering.
Ein paar Notizen: Tallinn, in Deutschland auch bekannt unter Reval, ist die Hauptstadt von Estland. Estland ist mittlerweile in der EU, hat aber noch keinen Euro.
In Estland ist alles etwas billiger, auch der Alkohol, was viele Finnen dazu bewegt, morgens mit der Fähre von Helsinki aus hinzufahren (dauert 3 Stunden) und abends mit vollgepackten Trolleys wieder zurückzufahren.
(Ich will ja nicht leugnen, daß wir das nicht auch ausgenutzt hätten. Allerdings war meine Ausbeute eher gering, weil es nämlich so viel billiger dort auch nicht ist - in etwa deutsche Preise - und mein Rucksack ziemlich voll war.)
Außerdem ist Estnisch nicht so schwer - jedenfalls nicht für Finnen. Die können sich mit den Esten angeblich ohne Dolmetscher verständigen. Die Sprache ist dem Finnischen sehr ähnlich, aber aufgrund deutscher Herrschaft vor einigen hundert Jahren gibt es auch noch eine Menge deutscher Wörter. Beispiel: Rehnung (ja, ohne C), den Rest habe ich leider vergessen.
So, und jetzt zur Stadt: Schön wars! Sehr schön. Glücklicherweise war die Sonne auf unserer Seite, ätsch Achim!
Wir sind also morgens gegen sieben nach einer nicht allzu langen Nacht in einer Kabine der Viking Line in Tallinn von Bord gegangen und haben uns auf den Weg zu unserem Hostel gemacht, wo wir erstmal unser Gepäck loswerden wollten.
Die ersten Eindrücke: eine Straßenfegerin mit Besen in der einen, einer durchsichtigen Plastiktüte mit Knarre drin in der anderen Hand... (In dem Moment haben wir beschlossen, nachts nicht unbedingt alleine durch die Stadt zu laufen.)
Sonst aber: Och, schöne Stadt! Obwohl man an vielen Ecken noch merkt, daß hier vor einigen Jahren noch Ostblock war - aber genau das macht den Charme der Stadt aus.
Tallinn ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte Europas (soweit ich weiß, auch UNESCO-Weltkulturerbe), es gibt noch eine (vollständig erhaltene?) Stadtmauer und viele uralte Straßen. Wenn man aber ein paar Meter aus dem Zentrum hinausläuft, kommt einem die Gegend doch sehr bekannt vor - Platte, wohin das Auge reicht. Platte, die noch ein bißchen trauriger aussieht als die in Potsdam.
Wir haben natürlich das ganze Touristenprogramm mitgemacht und uns eine "Tallinn-Card" für umgerechnet 15 Euro gekauft - die war 24 Stunden lang gültig und wir konnten mehrere Stadttouren, Museen, Kirchtürmehochklettern, öffentlichen Nahverkehr, Vergünstigungen und Restaurants (Wir haben gebrannte Mandeln geschenkt bekommen!) undsoweiter damit abdecken können.
Ich habe versucht, ums kollektive Shopping drumrumzukommen - hat leider nur manchmal geklappt. Ein Hinweis an die, die nach mir nach Tallinn wollen: Es ist NICHT billiger als anderswo auch (Essen, Übernachtungen etc. schon - h&m aber eben nicht) und es gibt auch dieselben Geschäfte wie anderswo auch.
Geld wechseln solltet ihr übrigens auf der Fähre und NICHT wie ich in der Touristenabzocke.... Ja.
FOTOS gibts auch ein paar.
Apropos: Hat jemand von euch einen Tip, wo ich für wenig bis gar kein Geld unbegrenzt Fotos hochladen kann und das ganze dann auch noch nett anzuschauen ist? Mein flickr-Account ist nämlich bald voll....













Ah. Um hier keine Copyrights zu verletzen und so.... Ein paar der Fotos sind von Philipp. Die besseren sind natürlich von mir.....!
Außerdem kommt noch: ein Bericht vom wunderschönsten Wochenende überhaupt, unserem Cottage-Weekend mitten im Nirgendwo, die Fotos dazu kann man schon mal auf meiner Fotoseite bewundern.
Nur soviel: es war wirklich toll, supere Hütte, supere Leute, supere Atmosphäre.
Und dann gehts ab nächster Woche wieder in den Urlaub, denn offiziell habe ich ja gerade mein Urlaubssemester. Kein schlechtes Gewissen also.
Ach und noch eins:
Der Eintrag hier drunter ist ein französisches Trinklied. Das habt ihr euch wahrscheinlich schon gedacht.
Merci à tous les français qui m'ont répondu!
(Und natürlich an den anonymen letzten Kommentator, der alle wieder zurück auf den Boden der Tatsachen geholt hat.)
Grüße aus dem Norden, in dem es seit ein paar Tagen schneit. Nur ein bißchen, aber Schnee ist Schnee.
Finnmarie
Tallinn ist jetzt über einen Monat her und wie ihr euch denken könnt, ist meine Motivation, hier einen ausführlichen Bericht abzuliefern, gering.
Ein paar Notizen: Tallinn, in Deutschland auch bekannt unter Reval, ist die Hauptstadt von Estland. Estland ist mittlerweile in der EU, hat aber noch keinen Euro.
In Estland ist alles etwas billiger, auch der Alkohol, was viele Finnen dazu bewegt, morgens mit der Fähre von Helsinki aus hinzufahren (dauert 3 Stunden) und abends mit vollgepackten Trolleys wieder zurückzufahren.
(Ich will ja nicht leugnen, daß wir das nicht auch ausgenutzt hätten. Allerdings war meine Ausbeute eher gering, weil es nämlich so viel billiger dort auch nicht ist - in etwa deutsche Preise - und mein Rucksack ziemlich voll war.)
Außerdem ist Estnisch nicht so schwer - jedenfalls nicht für Finnen. Die können sich mit den Esten angeblich ohne Dolmetscher verständigen. Die Sprache ist dem Finnischen sehr ähnlich, aber aufgrund deutscher Herrschaft vor einigen hundert Jahren gibt es auch noch eine Menge deutscher Wörter. Beispiel: Rehnung (ja, ohne C), den Rest habe ich leider vergessen.
So, und jetzt zur Stadt: Schön wars! Sehr schön. Glücklicherweise war die Sonne auf unserer Seite, ätsch Achim!
Wir sind also morgens gegen sieben nach einer nicht allzu langen Nacht in einer Kabine der Viking Line in Tallinn von Bord gegangen und haben uns auf den Weg zu unserem Hostel gemacht, wo wir erstmal unser Gepäck loswerden wollten.
Die ersten Eindrücke: eine Straßenfegerin mit Besen in der einen, einer durchsichtigen Plastiktüte mit Knarre drin in der anderen Hand... (In dem Moment haben wir beschlossen, nachts nicht unbedingt alleine durch die Stadt zu laufen.)
Sonst aber: Och, schöne Stadt! Obwohl man an vielen Ecken noch merkt, daß hier vor einigen Jahren noch Ostblock war - aber genau das macht den Charme der Stadt aus.
Tallinn ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte Europas (soweit ich weiß, auch UNESCO-Weltkulturerbe), es gibt noch eine (vollständig erhaltene?) Stadtmauer und viele uralte Straßen. Wenn man aber ein paar Meter aus dem Zentrum hinausläuft, kommt einem die Gegend doch sehr bekannt vor - Platte, wohin das Auge reicht. Platte, die noch ein bißchen trauriger aussieht als die in Potsdam.
Wir haben natürlich das ganze Touristenprogramm mitgemacht und uns eine "Tallinn-Card" für umgerechnet 15 Euro gekauft - die war 24 Stunden lang gültig und wir konnten mehrere Stadttouren, Museen, Kirchtürmehochklettern, öffentlichen Nahverkehr, Vergünstigungen und Restaurants (Wir haben gebrannte Mandeln geschenkt bekommen!) undsoweiter damit abdecken können.
Ich habe versucht, ums kollektive Shopping drumrumzukommen - hat leider nur manchmal geklappt. Ein Hinweis an die, die nach mir nach Tallinn wollen: Es ist NICHT billiger als anderswo auch (Essen, Übernachtungen etc. schon - h&m aber eben nicht) und es gibt auch dieselben Geschäfte wie anderswo auch.
Geld wechseln solltet ihr übrigens auf der Fähre und NICHT wie ich in der Touristenabzocke.... Ja.
FOTOS gibts auch ein paar.
Apropos: Hat jemand von euch einen Tip, wo ich für wenig bis gar kein Geld unbegrenzt Fotos hochladen kann und das ganze dann auch noch nett anzuschauen ist? Mein flickr-Account ist nämlich bald voll....













Ah. Um hier keine Copyrights zu verletzen und so.... Ein paar der Fotos sind von Philipp. Die besseren sind natürlich von mir.....!
Außerdem kommt noch: ein Bericht vom wunderschönsten Wochenende überhaupt, unserem Cottage-Weekend mitten im Nirgendwo, die Fotos dazu kann man schon mal auf meiner Fotoseite bewundern.
Nur soviel: es war wirklich toll, supere Hütte, supere Leute, supere Atmosphäre.
Und dann gehts ab nächster Woche wieder in den Urlaub, denn offiziell habe ich ja gerade mein Urlaubssemester. Kein schlechtes Gewissen also.
Ach und noch eins:
Der Eintrag hier drunter ist ein französisches Trinklied. Das habt ihr euch wahrscheinlich schon gedacht.
Merci à tous les français qui m'ont répondu!
(Und natürlich an den anonymen letzten Kommentator, der alle wieder zurück auf den Boden der Tatsachen geholt hat.)
Grüße aus dem Norden, in dem es seit ein paar Tagen schneit. Nur ein bißchen, aber Schnee ist Schnee.
Finnmarie
Samstag, Oktober 14, 2006
Things I've learned
Allez _________________ [Name einsetzen] lèves ton verre x 2
Et surtout ne le renverses pas! (Ca risque pas!)
Et porte-le au frontibus
au nasibus
au ventribus
au sexibus
au trou de l'anus
Et glou et glou et glou et glou.....
Il est des nôtres
Il a bu son verre comme les autres
C'est un ivrogne
Ca se voit rien qu'à sa trogne!
Et surtout ne le renverses pas! (Ca risque pas!)
Et porte-le au frontibus
au nasibus
au ventribus
au sexibus
au trou de l'anus
Et glou et glou et glou et glou.....
Il est des nôtres
Il a bu son verre comme les autres
C'est un ivrogne
Ca se voit rien qu'à sa trogne!
Freitag, Oktober 06, 2006
End of the world
Jetzt gleich gehts über das Wochenende in eine Hütte irgendwo im finnischen Nirgendwo und danach habe ich erstmal eine Woche frei, während andere ihre ersten Klausuren schreiben.
Das heißt: Bevor ich nächstes Wochenende ans Nordkap fahre, sollte ich nochmal Zeit haben, etwas Längeres von mir hören zu lassen....
Stay tuned!

SO.
Das heißt: Bevor ich nächstes Wochenende ans Nordkap fahre, sollte ich nochmal Zeit haben, etwas Längeres von mir hören zu lassen....
Stay tuned!

SO.
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